Chronik


Chronik Rheinklänge 1932

Der nachfolgende Bericht soll eine Übersicht über das Verinsleben der > Rheinklänge < in den 75 Jahren seines Bestehens geben, soweit dieses wegen des Verlustes der Jahresberichte über die Zeit vor dem 2. Weltkrieg möglich ist !

Der Gedanke zur Gründung eines weltlichen Gesangvereins in Bislich wurde erstmals im Sommer 1920 durch die Gründung des „Gesangvereins Rheinklänge“ in der Tat umgesetzt. Der Verein wurde zunächst von seinem Mitbegründer Paul Pooth und nach dessen Ausscheiden, noch kurze Zeit von Herrn
Lehrer Arenhoevel aus Mehr dirigiert. Wegen des Fehlens eines Chorleiters in der Gemeinde wurde der Chor nach kurzer Zeit wieder aufgelöst.

Die eigentliche Gründung des Chors unter seinem jetzigen Namen „Rheinklänge“ Bislich vollzog sich im Jahre 1932.
Chorleiter war von der Gründung an Herr Theo Lenneps.

Über das Vereinsleben in den Jahren bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges sind leider keine Unterlagen mehr vorhanden, der Chor hat jedoch in diesen Jahren schon durch Teilnahmen an einem Sängerwettstreit in Millingen sowie durch den
Straussenabend im Jahre 1936 und verschiedene andere Konzerte Erfolge erzielt.

Dem aufstrebenden Chor wurde leider im Jahre 1939 durch die Einberufung eines grossen Teils der Sänger zum Wehrdienst sowie durch Kriegs- und Nachkriegswirren eine lange Zwangspause auferlegt.
Aus dem schweren Ringen des Krieges kehrten acht aktive Sänger nicht mehr heim. Durch die Rückkehr des Chorleiters Theo Lenneps aus Russischer Gefangenschaft nahm der Chor am 23.01.1950 seine Arbeit wieder auf. Zum 1. Vorsitzenden wurde Hermann Rabeling gewählt.

Die Aktivität des Chors ließ bereits in den ersten Monaten nach Aufnahme der Probeabende nicht viel zu wünschen übrig, so dass der Chor schon nach kurzer Zeit, zum Teil, 40 sehr junge Sänger zählte. So hatte der bewährte Chorleiter Theo Lenneps die Aufgabe, diese zum grössten Teil unerfahrenen Sänger in die Schönheit des deutschen Liedes einzuführen. Dass ihm dieses in Zusammenarbeit mit den älteren Sängern des Chors gelungen war,zeigte sich am 10.April 1950 bei einem Frühlingsfest, welches sich für die „Rheinkänge“ als voller Erfolg darstellte. Hierdurch angespornt wurde am 08.Oktober 1950 ein Herbstkonzert veranstaltet. Mitwirkende waren: „Männerchor Wesel 1946“ unter Leitung des bekannten Dirigenten Paul Kaltwasser aus Köln sowie der Bass-Bariton Jakob Wörner aus Wesel. Dieses Konzert war ein voller Erfolg, wie der wieder Erwartete und der grosse Besuch der Veranstaltung zeigte.

Die Aktivität des Chores und der vom Chorleiter gewählte Weg der Auswahl moderner Gesangsstücke zeigten hier bereits ihre Früchte. Einen weiteren Höhepunkt im Vereinsleben bildete das Frühlings -
konzert am 26.März 1951 unter Mitwirkung der Sopranistin Frau Maria Mainz und des „Kolpingchores Oberhausen“, dessen Chorleiter Paul Pooth, als gebürtiger Bislicher, bei dieser Gelegenheit zum Ehrendirigenten der „Rheinklänge“ ernannt wurde.

Die Teilnahme am 1. Kreis-Leistungssingen in Emmerich am 22.April 1951 brachte den Chor einen weiteren Erfolg, nämlich die Zulassung zum Beziks-leistungssingen. Wegen der starken Inanspruch-
nahme des Chores, durch das nun folgende Leistungssingen, sowie die Mitwirkung bei den Konzerten anderer Chöre, wurde von nun an in Bislich nur noch jährlich das Herbstkonzert veranstaltet. Hierbei wirkte am 21. Oktober 1951 der MGV „Sängerbund“ Lackhausen mit.

Die Zulassung zum Bundes-Leistungssingen erwarb sich der Chor bei der Teilnahme am Berziks-Leistungssingen am 04.Mai 1952 in Bocholt. Beim Herbstkonzert am 09.November 1952 wirkte der
„Quartettverein Bocholt“ unter Leitung von Theo Koppers mit.

Bei der Mithilfe des Neubaus der Orgelbühne in der Bislicher Pfarrkirche St. Johannes, im Frühjahr 1953, zeigte sich damals schon die Verbundenheit des Chores mit der ganzen Gemeinde.

Bei der Teilnahme am Bundes-Leistungssingen am 26.Juli 1953 in Herne, hatte der Chor einen weiteren grossen, nicht für möglich gehaltenen Erfolg. Die Begutachtung der vorgetragenen Lieder und Chorwerke durch die Singerichter lautete : Prädikat „Sehr gut“ und Zulassung zum Stundensingen.
Beim Stundensingen errang der Chor die Note „gut“. Das niedriege Durchschnittsalter der Bislicher Sänger, löste auch hier, wie an anderen Orten wo der Chor auftrat, allgemein Erstaunen und Freunde aus. Im Herbst 1953 besuchte der „MGV Rheinkänge“ das Männerchorkonzert des „Männerchors Emmerich“ sowie das 23. Stiftungsfest des Quartettvereins „Melodia Büderich“ mit Erfolg. Noch im gleichen Jahr wurde das Herbstkonzert am 15. November 1953 im Saal Pooth unter Mitwirkung des „MGV Eintracht Wesel-Fusternberg“ mit seinem Chorleiter Heinz Gillhaus aus Essen veranstaltet.

Das 2. Kreis-Leistungssingen in Wesel am13.Juni 1954 brachte dem Chor die Note „Sehr gut“ ein und von Seiten des Singrichters Generaldirektor Volkmann aus Bonn, ein besonderes Lob für die Jugend im Chor, dass sie sich dem Chorgesang widme. Diesem Leistungssingen folgte am 07.November 1954 ein Herbstkonzert unter Mutwikung der Chöre „MGV Harmonie Rees“ und des „Männerchors Emmerich“
Am 22.März 1955 nahm der Chor dann am Konzert des „MGV Harmonie Rees“ teil. Durch sein Volkslieder - Singen am 06. November 1955 unter Mitwirkung des „Rombergschen Knabenchors Ober-
hausen“ brachte die „Rheinklänge“ der sangesfreudigen Bislicher Bevölkerung eine weitere Abwechslung und stellten ihre Vielseitigkeit unter Beweis.

Die Teilnahme am Internationalen Zangconcours in Ulft (Holland) verbunden mit einem Ausflug am 03.Juni 1956 brachte dem Chor einen weiteren grossen Erfolg , so den 1. Preis in der ersten Klasse,
und den ersten Preis der Veranstaltung,sowie für unsern Chorleiter den Dirigentenpreis. Der Gegenbesuch des holländischen Chores am Kirmestag 1956 mit Überreichung der errungenen Preise liess auch wieder die Geselligkeit zum Zuge kommen. Das letzte Herbstkonzert vor der Jubiläumsfeier des 25-jährigen Bestehens des „MGV Rheinklänge“ wurde unter Mitwirkung des durch Presse und Rundfunk bekannten „Männer-Quartettverein-Walsum“ gestaltet.

Im Jubiläumsjahr 1957 war dann der „MGV Rheinkänge“ wieder auf Erfolgskurs, am 03. November 1957 wurde das Jubiläum gross gefeiert. Unter Mitwirkung der „Orchestergemeinschaft Emmerich“
und des Kirchenchores Bislich (siehe Bild) wurde ein grosses Jubiläumskonzert veranstaltet. Ausserdem erreichte der Chor beim Bundesleistungssingen in Rees das Prädikat „sehr gut“.

Im Jahre 1958 war das Geburtsjahr der ersten Bislicher Karnevalssitzung im Saal Pooth, auf Wunsch vieler Bislicher Bürger nach mehr Geselligkeit startete der „MGV“seine Karnevals – sitzungen, hier setzte Jahr für Jahr, die Rheinklänge an zwei Abende, Masstäbe im ausverkauften Saal Haus Pooth mit einem tollen Programm. Durchs Programm führten in den kommenden Jahren die Sitzungspräsidenten Paul Krenn,Bernhard Vos, Edmund Ramms und Ludger Amerkamp. Vor allem gilt hier den jungen Karnevalisten ein Lob auszusprechen, aber auch allen anderen Helfern des MGVs, die sich uneigennützig beim Aufbau und Herrichtung des Saales ihre Arbeitskraft ein - brachten. Den vielen Aktiven, welche durch ihre Auftritte immer wieder begeisterten, sei Dank.

So wurde 1983 das 25 – jährige Jubiläum des Bislicher Karnevals noch gross mit einem tollen Büttenabend gefeiert, trotzdem fand im Jahre 2002 die vorerst letzte Karnevalssizung unter Leitung des MGV Rheinklänge statt. Die Bislicher Mädchen und das Männerbalett lösten sich auf, welche Folgen der Wegfall dieser traditionellen Sitzungen für den Karneval in Bislich hat, wird die Zukunft zeigen.

Ein weiterer Höhepunkt war das Kreissängerfest 1960 in Rees. Auf den Reeser Markt wurde wohl einer der grössten Kreischöre von unsern Chorleiter Theo Lenneps dirigiert.

Als einen Höhepunkt im Chorleben des „MGV“ war das Herbstkonzert 1961 mit dem durchs Fernsehen international bekannten Kinderchor „Westfälische Nachtigallen“ .

Einen Wechsel in der Vereinsführung des Chores wurde 1962 fällig. Der langjährige 1. Vorsitzende Hermann Rabeling legte sein Amt in die Hände von Sangesbruder Bernhard Vos.

Unter Mitwirkung der „Rheinklänge“ wurde das neue Ehrenmal eingeweiht. Festredner war der damalige Präsident des deutschen Sportbundes Willi Weyer.

1964 fand ein internationales Freundschaftssingen in Bislich statt.

Am Gesellschaftsleben unserer Gemeinde nahm der Chor regen Anteil, so gehören bis heute Ständchen zu Goldhochzeiten, wie Singen zu Gedenkfeiern, zum festen Programm eines Sängerjahres. Hier sei erwähnt die Jubiläumfeier 25 Jahre Pfarrer Dingermann und 60 Jahre Pfarrer Kühnen im Jahre 1966, wobei der Chor in Zusammenarbeit mit dem Eichendorfkreis unter Leitung von Lehrer Schulz mit seinen Liedern die Feier verschönte.

1969 gab Chorleiter und Mitgründer Theo Lenneps das Dirigat an seinen Nachfolger Helmut Bongert weiter. Theo Lenneps gilt unser besonderer Dank, denn das was er für den „ MGV Rheinklänge“ geleistet hat, ist ohne Beispiel.
Auch mit dem neuen Dirigenten Helmut Bongert konnte der Chor grosse Erfolge feiern, noch heute im Jahr 2007 stellt Helmut Bongert sich zur Verfügung wenn er als Chordirigent benötigt wird. Der Chor gestalltete auch seine Goldhochzeit im Jahre 2006 in der Hamminkelner Kirche und bei der Feier im Saale Terpferd in Haldern mit. Nach 8 Jahren im Jahr 1977 legte Helmut Bongert wegen Arbeitsüberlastung sein Dirigat nieder, was von den
Sängern sehr bedauert wurde. Er war wegen seiner Geselligkeit und seines schlichten, schön und bescheidenen Wesens bei allen Sängern sehr beliebt.An dieser Stelle ein herzliches Danke!

Der Chor musste in dieser Zeit, dem Wohlstand und dem Überangebot an Freizeitgestalltung zur Folge, Einbussen an aktiven Sänger hinnehmen.

Ein wohl einmaliges Erlebnis in der Vereins - geschichte war 1976 die Priesterweihe unsers Sängerbruders Theo Michelbrink.

Mit der Verpflichtung des neuen Chorleiters Johannes Hampen 1977 hatte der Chor einen Glücksgriff getan. Seine Einstellung zum Chor - gesang, moderne Chorliteratur und Lieder zu singen, die dem Wunsch der Sangesfreunde entsprachen, hatten innerhalb des Chores und der Gemeinde neue Begeisterung entfacht.Grosser Anklang fanden die Lieder beim 100-jährigen Bestehen des“ Sängerbundes Lackhausen“ im Jahre 1977 und beim Singen zum 100 – jährigen Bestehen des „MGV Eintracht Fusternberg“ im Jahre 1979.
Auch beim 90-jährigen Bestehen der Sangesfreunde aus Hamminkeln, mit dem der Chor lange Zeit zusammenwirkte, konnten wir mit unsern Liedern begeistern.

Johannes Hampen übernahm dann auch die Programmfolge und Leitung zu unserm 50 – jährigen Jubiläumskonzert am 21. November 1982 im Saal Pooth, beteiligt waren der “ Schalker Kinderchor“ und der „MGV Dinslaken-Feldmark“ . Mit den Sangesfreunden aus Dinslaken – Feldmark verband uns eine alte Sängerfreundschaft.

Unvergessen ist vielen Sangesfreunden der gemüt - liche Abend auf der Diele beim Sangesbruder Andre Desoye.

1986 legte Johannes Hampen sein Amt bei den Feldmarkern nieder . Am 23.November 1986 gab der „MGV Rheinklänge Bislich“ sein erstes Konzert mit den Sangesfreunden der Concordia des Bergwerks
Loberg, mit den Sangesfreunden aus Loberg erlebte der Chor viele musikalische und gesellige Höhe - punkte, den wohl absoluten Höhepunkt war die ge - meinsame Konzertreise im Mai 1990 nach Ungarns
Hauptstadt Budapest. Auch bis heute laden sich sich beide Chöre zu gemeinsamen Konzerten ein, unter andern am 18.12.2004 fand ein Weihnachts - konzert in der Kirche St. Johannes Bislich statt, unter dem Motto „ der große Tag ist nicht mehr weit.“

Im Jahre 1995 legte Johannes Hampen zu unserm großen Bedauern sein Amt als Dirigent nach 18 Jahren nieder. Im Forellenstübchen von Franz Bienen-Scholt, verabschiedete die Rheinklänge den verdienten Chorleiter. Am gleichen Abend wurde Wolfgang Hoppe als neuer Dirigent begrüßt. Mit WolfgangHoppe änderte sich der musikalische Stiel der Rheinkänge , es wurde mehr Wert auf den a.Capella Gesang gelegt. Zu einen Höhepunkt zählte das Konzert am 24,11,1996 mit den acht Damen aus Emsdetten „The part of JCC“. In dieser Zeit, 1997 fiel auch die grosse Geburtstagfeier „65 Jahre MGV Rheinklänge Bislich“ auf dem Bislicher Marktplatz, dieses Grossereignis wurde mitgestaltet vom Frauenchor 1968 Wesel unter Leitung von Winfried Kocea, dem Kirchenchor St. Johannes Bislich unter Leitung von Theo Lenneps, dem Kirchenchor Herz Jesu Wesel-Feldmark, dem MGV Concordia Loberg unter Leitung von Johannes Hampen, MGV Lilitia Griethausen, MGV Rheinklänge Bislich unter Leitung von Wolfgang Hoppe und dem Bislicher Blasorchester unter Leitung von Theo Lenneps. Leider mußte Wolfgang Hoppe nach drei Jahren aus gesundheitlichen Gründen sein Amt aufgeben.

Im Jahre 1999 übernahm Kreischorleiter Hans-Werner Wink die Leitung der Rheinklänge. Diese Zusammenarbeit wurde Ende 2001 im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst.

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte des MGV Rheinklänge wurde eine Chorleiterin verpflichtet.
Durch die Verpflichtung von „Ewa Strajhar“ wurden die alten Verbindungen mit Johannes Hampen und den Sangesfreunden des Bergmannchors Loberg wieder aktiviert und zu neuem Leben erweckt. Aus einer zu Anfang nur als Übergangslösung geplanten Dirigententätigkeit, wurden fast fünf Jahre. In diesen Jahren wurden grossartige Konzerte mit dem Bergmannschor Loberg und den gemischten Chor aus Hiesfeld unter Leitung von Johannes Hampen aufgeführt.

So wurde als zweite Schiene ein Shanty Chor aus den Sängern des MGV gebildet unter Leitung von Ewa hatte der Shantychor am 04.Mai 2005 seinen ersten öffentlichen Auftritt bei einem Ständchen zu einer Goldhochzeit im Saale Pooth, es wurde ein voller Erfolg und wurde bei nun folgenden Ständchen immer wieder angeboten und bei den Auftritten mit viel Beifall bedacht.

Unvergessen bleiben die vorweihnachtlichen Konzerte in der St. Johannes Kirche Bislich und in der Stadthalle Dinslaken. Im Herbst 2005 bat Ewa Strajhar den MGV Rheinklänge um Auflösung der Zusammenarbeit. Das vorweihnachtliche Konzert 2005 in der St. Johannes Kirche Bislich war dann der letzte Auftritt mit der Chorleiterin, schweren Herzens wurde Sie nach dem Konzert vom 1. Vors. Edmund Ramms verabschiedet.


Nun hat der MGV Rheinklänge mit Rolf Illgner seit Januar 2006 einen neuen jungen Chorleiter. Unser Herbstkonzert am 24. September 2006 war sein erstes unter seiner Leitung. Mitgestaltet wurde das Konzert vom „Kinderchor Young voices Amicitia“ Oberhausen-Holten und die Sänger des MGV traten zum erstenmal in einem Konzert als Shantychor auf, was beim Publikum sehr grossen Anklang fand, alles in allem ein sehr gelungenes Konzert.

Leider musste der Chor in den beiden letzten Jahren, drei Sangesbrüder das letzte Geleit geben, mit Rainer Furtman, Willi Braems und Helmut Giesen verlor der Chor drei hochmotivierte Sänger und Vorstandsmitglieder.

Fünfundsiebzig Jahre hat der „MGV Rheinklänge“ das kulturelle Leben in Bislich massgeblich be - einflusst und hoffen nun, dass die „Rheinklänge“
in Zukunft weiterhin wachse, blühe und gedeihe. Wegen grosser Nachwuchsprobleme ist der Fortbestand des Chores in Gefahr!!! Hoffen wir, dass diese Probleme gelöst werden können und es eine Zukunft für den Männerchor gibt und als Kulturträger unserer Gemeinde zur Verbreitung und
Erhaltung deutschen Liedgutes weiterhin beiträgt!